
Hoffnung in einer turbulenten Zeit
Das Kreuz weist in alle Richtungen und verbindet all die, die im Leiden Christi die Liebe Gottes erkennen.
Es findet sich auf so vielen Bergen dieser Welt, weil es auf diese Weise die kürzeste Verbindung zwischen Gott und den Menschen symbolisiert.
Das Kreuz tragen viele Menschen auf ihrer Brust, weil Gott sie mit seiner Tat tief in ihrem Herzen berührt.
Es steht auf so vielen Gräbern dieser Welt, weil es auf die himmlische Auferstehung Jesu hinweist, der den Tod für seine Nachfolger überwunden hat.
Das Kreuz wird von so vielen Lippen dieser Welt geküsst, weil Jesus mit seiner grenzenlosen Liebe die Welt unter Qualen von den Sünden dieser Welt befreit hat.
Es veranlasst die Menschen, sich zu bekreuzigen, weil sie so aus Dankbarkeit die Liebe Gottes zu würdigen wissen.
Das Kreuz erinnert uns daran, dass niemand auf dieser Welt von Leid verschont bleibt, Gott uns aber im Leiden Christi beisteht, uns im Leiden nicht alleine lässt und mit uns fühlt.
Es bietet jedem Menschen in seinem Herzen einen Ort, an dem er sein eigenes Leid mit Gott besprechen kann.
So hat er dich, mich, uns alle mit seiner Auferstehung nicht der Hoffnungslosigkeit überlassen, sondern uns mit seiner hingebungsvollen Tat am Kreuz einen Weg in die ewige Freiheit gebahnt.
Otmar Heftrich
Foto: Christoph Trois Adobe Stock
Über den Autor/ die Autorin

Otmar Heftrich
Otmar Heftrich ist Diplom Ingenieur, psychologischer Berater und Hospizhelfer. Für die Pallottiner-Zeitschrift „das zeichen“ ist er seit 2021 als Textautor tätig.
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